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Die oben genanten Therapievorschläge aus der Praxis sind natürlich ohne Gewähr auf Vollständigkeit. Ziel ist es, bisherige Schulmedizin mit einem präventiv angelegten Immunaufbauplan zu unterstützen, nicht zu ersetzen. Ich erlebe es häufig auf Kongressen, dass Schulmediziner gegen Vertreter der Naturheilkunde und umgekehrt vorgehen. In diesem teilweise erbittert geführten Richtungsstreit wird oft der Patient, um den es eigentlich gehen sollte, vernachlässigt. Aus immunologischer Sicht ist meist die Kombination beider Richtungen für den Patienten der beste Weg:

So sollte z.B. ein Rheumapatient mit starken Schmerzen immer erst einer gründlichen Anamnese und (schulmedizinischer) Diagnostik zugeführt werden. Dann sollte er relativ rasch von seinen krankheitsbedingten Schmerzen befreit werden. In einer solchen Situation kann auch mal Cortison hoch dosiert über einen kurzen Zeitraum sinnvoll sein und dem Patienten wieder Schmerzfreiheit und eine hohe Lebensqualität ermöglichen. Im zweiten Schritt sollte aber ein konsequenter Immunaufbau mit Änderung des Lebensstils erfolgen, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Hier sind allerdings ganz besonders die Patienten gefragt, welche sich für mich in zwei Klassen einteilen lassen:
- Patienten, denen ihre Gesundheit wichtig ist und die bereit sind, dafür Zeit und vielleicht auch etwas Geld zu investieren
- Patienten, denen ihre Gesundheit egal ist, das sind häufig:
„Nichtsportler, die viel zu klein für ihr Gewicht rauchend am Stammtisch oder vor der Glotze hocken.“
Die Therapievorschläge sind für erstere Patienten gedacht:
1. allgemeine Maßnahmen
Eine Lebensstilumstellung mit Bewegung, ausreichend Schlaf und einer abwechselnden, rohkostreichen Mischkost, sowie genügend Flüssigkeit ist die Voraussetzung für eine aktive zelluläre Balance und damit Leistungsfähigkeit unseres Organismus.
Wichtig: Kein Vitaminpräparat der Welt kann eine rohkostreiche Ernährung ersetzen. Deshalb ist der gesunde Lebensstil Basis aller weiteren, aufbauenden Maßnahmen.
2. spezielle Maßnahmen:
Unser Körper besteht aus 5 Billiarden Zellen, welche ein Leben lang alle Aufgaben des Lebens erfüllen sollten. Insbesondere die Zellen des Immunsystems sind deshalb so wichtig, weil sie als „Polizei des Körpers“ alle Feinde von außen und innen (Krebszellen!) abwehren müssen, damit der menschliche Organismus nicht krank wird.
Zum Immunaufbau eignen sich besonders folgende Therapien:
1. Orthomolekulare Therapie (OM):
Orthomolekulare Therapie, mit ihren Wirkstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Fettsäuren), unterstützt das Immunsystem, bekämpft freie Radikale (Antioxidation), schützt die Gefäße und verhindert weitgehend das Entstehen von schweren Erkrankungen.
2. Enzymtherapie:
Enzyme sind biologische Katalysatoren, die alle Prozesse auf diesem Planeten überhaupt erst möglich gemacht haben. Insbesondere Enzyme der Klasse der Proteasen (z.B. Lysozym, Bromelain, Papain) werden in der modernen Immunologie, aber auch im Anti Aging als „Geheimwaffe“ ohne große Nebenwirkungen, genutzt.
In der täglichen Praxis halte ich eine Therapie mit Enzympräparaten wie dem “Innovazym” für außerpordentlich erfolgreich.Gerade zum Immunaufbau oder bei Rheuma- oder anderen entzündlich erkrankten Patienten hat sich eine Enzymtherapie sehr bewährt
Enzymwirkungen:
- Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
- Unterstützung des Immunsystems beim Durchführen von Abwehrreaktionen
- Bekämpfung von Krebszellen und deren Metastasierungswegen
- Reduzierung niedrig schwelender Entzündungsvorgänge
Mit einer begleitenden Enzymtherapie konnten wir bei vielen Patienten eine erstaunliche Verbesserung der jeweiligen Krankheitsbilder, als auch der Lebensqualität gerade für Patienten mit Entzündungen erreichen.
Für weitere Infos kann ich Ihnen www.innovazym.com empfehlen, einem Enzympräparat der neuesten Generation, mit dem ich sehr gute Erfahrungen sammeln konnte.
3. Mikrobiologische Therapie:
Im Volksmund „Darmsanierung“ bezeichnet, eröffnen sich mit einer mikrobiologischen Therapie vielfältige Möglichkeiten das Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Im Verborgenen, für unser Auge nicht sichtbar, schlummert eine bakterielle, mit dem Körper befreundete Partnerwelt aus Leitkeimen (Enterokokken, Lactobazillen, Bifidobakterien, e-coli), die Haut und Schleimhaut besiedelt und vor dem Ansiedeln fremder, teils infektiöser Keime und Pilze schützt. Verändern wir durch Fehlernährung, Stress oder gar Medikamente wie Antibiotika unsere Partnerwelt der Darmflora, so können sich fremde Keime oder Pilze ansiedeln und das mikrobiologische Gleichgewicht stören. Deswegen achten wir aus immunologischer Sicht sehr darauf, bei unseren Patienten eine intakte Darmflora zu erhalten oder wieder herzustellen.
Literatur:
Mündige Patienten, die gut informiert ihre Gesundheitsvorsorge selbst in die Hand nehmen, werden mit besserer Lebensqualität eine höhere Lebenserwartung haben. Zur Weiterbildung empfehle ich folgende Literatur:
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